AMAZONICA-Akademie hat die Feuerprobe bestanden
Dienstag, 24. November 2009 um 11:06 Uhr

Seit Mai 2009 brechen immer neue Forschergruppen aus Studenten und Dozenten der Hochschulen München und Weihenstephan zu ihrer abenteuerlichen Reise in Richtung des „Campus AMAZONICA“ auf, um dort Modellprojekte und Praktika zu absolvieren. Architekten, Geologen, Biologen, Landschaftsarchitekten und Tourismusstudenten sind von den einmaligen Forschungsbedingungen inmitten des Primärwaldes gleichermaßen fasziniert. Die Versorgung der Akademiebesucher funktioniert in Sharamentsa reibungslos und der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Achuar-Indianern ist lebendig und herzlich. Obwohl viele geplante Akademiegebäude wegen fehlender Gelder noch nicht realisiert werden konnten, herrscht auf dem „Campus AMAZONICA“ ein munteres akademisches Treiben. Das wichtige Ziel, die Akademie spätestens bis zum Herbst 2009 mit Leben zu füllen, haben die Stiftung AMAZONICA und Akademiegründerin Mascha Kauka also erreicht.

Neue Hochschulen entdecken die Akademie

Im Frühjahr 2010 werden erstmals auch Studenten und Wissenschaftler der Technischen Universität München die AMAZONICA-Akademie besuchen. Vor allem in den Bereichen Wassermechanik, Wasserversorgung und -entsorgung und traditionelle Holzbauweisen wollen die Bauingenieure vor Ort arbeiten. Weitere acht Universitäten haben ihr Interesse bekundet.

Auch der zweite Akademie-Standort bekommt ein Gesicht

In den ersten Monaten ihres Bestehens hat sich das wissenschaftliche Leben an der AMAZONICA-Akademie vorwiegend auf das Achuar-Dorf Sharamentsa am Rio Pastaza konzentriert. Jetzt haben auch die Shuar in Yuwientsa begonnen, die Entwürfe des Münchner Künstlers Markus Heinsdorff umzusetzen. Sein Modell vereint gekonnt die Besonderheiten der Landschaft, die traditionelle Bauweise der Waldbewohner und die speziellen Erfordernisse eines Wissenschaftsbetriebs.

MAZONICA-Akademie kooperiert mit der Universität Cuenca

Dank einer Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Hochschule München und der Universität Cuenca mit der Stiftung AMAZONICA können deutsche und ecuadorianische Studenten künftig einen Studentenaustausch vornehmen. Zudem wurde vereinbart, dass den Studenten die jeweiligen Praktika an der AMAZONICA-Akademie von der Universität Cuenca und der Hochschule München anerkannt werden.