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Schwerpunkte der Zielsetzung der Stiftung AMAZONICA
Das Pilotprojekt geht auf eine Initiative der Indiobevölkerung zurück (1999) und wurde gemeinsam mit ihr zwei Jahre lang (bis 2001) vorbereitet. Weitere sechs Jahre (bis 2007) reifte das Modell in der Praxis. Dazu wurden bei den Indianervölkern der Shuar, Achuar und Kichwa im ecuadorianischen Regenwald Modellgemeinden eingerichtet. In diesen Dörfern wurden die Programme zusammen mit den Indios durchgeführt, gegebenenfalls modifiziert und an die unterschiedlichen Verhältnisse adaptiert. Vorgehensweisen, Erfahrungen und Ergebnisse wurden dokumentiert und dienen als Basis für die weitere Ausbreitung der Programme im Gesamtprojekt AMAZONICA. Ab 2008 werden möglichst viele Dorfgemeinschaften derselben Völker und benachbarter Waldindianer am Beispiel des erprobten Modells für das zukünftige Leben im Wald ausgebildet. Dazu gründete die Stiftung die AMAZONICA-Akademie [AMAZONICA AKADEMIE], eine Lehrstätte, die den indianischen Waldbauern ebenso fördert, wie Abiturienten und Hochschulstudenten.
Mehr Informationen zum Pilotenprojekt unter [www.indiohilfe.de] |